DiFa in der Presse | HomeRun
| Solinger Tageblatt: 10.09.2010 Familie Zöpfchen hilft der Difa |
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| Dietmar Jäger, Christian Melchers (v. l.) und Erika Rothstein (r.) von der Difa bedankten sich offiziell für die Spendenaktion von Miss Zöpfchen Rabea Wenzel und ihren Eltern Susanne Wenzel und Karl-Heinz Götzken. Foto: Christian Beier AKTION Amtierende Miss Rabea Wenzel sammelte Spenden für das defekte Dach der Einrichtung. Neben ihrer sozialen Kochaktion im Evangelischen Altenzentrum Ohligs setzte sich die amtierende Miss Zöpfchen Rabea Wenzel (18), die heute die blau-gelbe Schärpe an ihre Nachfolgerin Jil Rohrbeck (17) abgibt, auch für die HEUTE WIRD DER ZÖPPKESMARKT ERÖFFNET ZÖPPKESMARKT Ab heute bis Montag steht Solingens City wieder ganz im Zeichen des Zöppkesmarktes. Um 16 Uhr ist die Eröffnung am Alten Markt. SPASS Und auch beim 42. Zöppkesmarkt werden die Spaßgruppen wieder ihre aberwitzigen und schrägen Inszenierungen zeigen: Dabei sind unter anderen Flecken-Lecker, Selten-Selters, Aul Baseloemker, CVJM, die "3000er" und die TG Burg. ESSEN FÜR DEN GUTEN ZWECK Auch das hat Tradition, dass Vereine Kulinarisches anbieten, um Geld zu sammeln, das später bestimmten Projekten zugute kommt. Darunter sind auch: der Lions Club mit Reibekuchen, die Kiwanis mit Flammkuchen, Inner Wheel mit Bollebäuschen, die Frauen-Union der CDU mit Kottenbottern und Kaffee und Kuchen der SPD. STADT SOLINGEN Auch die Stadt Solingen hat einen Stand: Dort wird unter anderem der neue Solingen-Kalender verkauft. HANGKGESCHNEDDEN Auch die Solinger Gruppe, die sich engagiert um die Pflege der Mundart "Soliger Platt" kümmert, ist wieder beim Zöppkesmarkt dabei. sozialpädagogische Kinder-, Jugend- und Familienhilfe ,Die Familie' - kurz Difa - ein. Eifrig sammelte die Walderin in den vergangenen Monaten Spenden für das defekte Dach der Jugendhilfeeinrichtung an der Beethovenstraße. "Ich habe mich dafür eingesetzt, weil mir es ja auch passieren könnte, dass ich mal in der Einrichtung lande", sagt Rabea Wenzel über die Idee ihrer Hilfsaktion. Gestern bedankte sich die Difa offiziell für Rabeas Engagement | |||
| Solinger Tageblatt: 26.05.2010 Rabea hilft beim Dachschaden |
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| Scherben bringen Glück: Thomas Püttmacher,
Christian Melchers, Miss Zöpfchen Rabea Wenzel und Nadja Parusel (v. l.)
hocken auf den bereits abgerissenen Dachpfannen. Foto: Uli Preuss Rabea hilft
beim Dachschaden AKTION Miss Zöpfchen sammelte 1500 Euro für die Sanierung des undichten Dachs von "HomeRun". "HomeRun", die Wohn- und Betreuungsstätte vom Verein Die Familie (DiFa) für Jugendliche an der Beethovenstraße, hatte ein feuchtes Problem: "Es regnete durchs Dach hinein. Wenn man in der Nähe der Fenster stand, hat man gemerkt, wie der Wind hinein zog", sagt HomeRun-Leiterin Nadja Parusel. "Deshalb haben wir uns gefreut, dass Miss Zöpfchen uns beim Dachschaden hilft", fügt Geschäftsführer Christian Melchers hinzu. 30 000 Euro hat der erste Renovierungsabschnitt gekostet In den vergangenen acht Monaten sammelte Miss Zöpfchen Rabea Wenzel (17) eifrig Geld für die Sanierung. Rund 1500 Euro sind zusammengekommen. "Ich bin in Unternehmen sowie in Geschäfte, wie zum Beispiel meinen Bäcker, gegangen und habe nach Spenden gefragt", erzählt die Solingerin. Leider seien die meisten nicht allzu spendabel gewesen: "Bei einer großen Firma mit 30 oder 40 Angestellten hatte zunächst keiner Geld dabei. Nach einer Besprechung haben sie mir dann sieben Euro aus der Kaffeekasse gegeben." Darüber sei sie enttäuscht gewesen. Besser lief es allerdings bei der Autowerkstatt von Miss Zöpfchens Eltern. "Die beiden haben Kunden direkt angesprochen, etwas für uns zu spenden. Rabeas Vater ist sehr engagiert und fragt immer nach, was bei uns so los ist", erzählt Thomas Püttmacher von HomeRun. "Ich habe das gern getan, weil es hierbei um Gleichaltrige geht. Es hätte mir ja auch passieren können, dass ich hier in der Wohnanlage lande", erklärt Miss Zöpfchen, warum sie das Projekt unterstützt. Der erste Renovierungsabschnitt mit Kosten in Höhe von 30 000 Euro ist beendet, der zweite soll im Herbst folgen - dafür muss die DiFa erst einmal wieder Spenden in derselben Höhe sammeln. "Eine Hälfte des Dachs ist bereits saniert worden: Die Pfannen wurden erneuert sowie Fenster ausgetauscht", so Melchers. "Zudem wurde es auch wärme- und geräuschisoliert", fügt Parusel hinzu. Alte Glasbausteine auf den Etagen gehören nun der Vergangenheit an. Im zweiten Abschnitt soll die andere Hälfte des Dachs renoviert werden. Zudem wird die Wetterseite der Fassade gedämmt. "Im Zuge dessen wollen wir das Haus für die Jugendlichen auf einen schönen Stand bringen", sagt Püttmann. "Deshalb streichen wir in Eigenleistung Flure und Treppenhaus." Das Problem der Jugendhilfeeinrichtung, deren zwölf Plätze derzeit belegt sind, beschreibt Geschäftsführer Melchers so: "Unsere Einnahmen decken nur die laufenden Kosten. Sponsoren für eine Sonderinvestition wie die Dach-Sanierung zu bekommen, ist schwierig. Denn die meisten fördern nur Projekte." Kontakt HomeRun:Tel. 32 05 87. mw |
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| Solinger Tageblatt: 11.06.2009 Probe-Wohnen fürs eigene Leben |
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HILFE Ein drittes Appartement der DiFa soll Jugendlichen helfen, ihren Alltag allein zu meistern. Der Jugendhilfeverein Die Familie hat gestern sein neuestes Trainings-Appartement eingeweiht. Dort kann ein Jugendlicher unter Betreuung an die Selbstständigkeit herangeführt werden. In ihrer stationären Einrichtung HomeRun auf der Beethovenstraße betreut die DiFa schon eine Jugend-Wohngemeinschaft und eine Trainingswohnung für 14- bis 17-Jährige. | ||
| Außerdem gibt es bislang zwei Trainings-Appartements, in denen jeweils ein Jugendlicher auf selbstständiges Leben vorbereitet wird. Wenn das Leben zu Hause zu problematisch wird, kommen viele Jugendliche durch das Jugendamt zur DiFa. Diese Appartements sind die Stufe zwischen dem betreuten Wohnen und der Selbstständigkeit, erklärt Christian Melchers, Geschäftsführer der DiFa. Das Ziel ist, die Jugendlichen nach ungefähr sechs Monaten im Trainings-Appartement ,auszuwildern und sie so gut vorbereitet zu haben, dass sie selbstständig leben können. Die Appartements sind in einer ehemaligen Schreinerei im Hof des HomeRun-Hauses untergebracht. So kriegen die Jugendlichen ein wenig Distanz und werden Selbstversorger. Sie kriegen ein Budget, mit dem sie haushalten müssen, werden aber weiterhin von Betreuern besucht, so Melchers. Bei der Gestaltung der Appartements haben die Jugendlichen freie Hand Die 18-jährige Chantal Müntefering ist die erste Bewohnerin der neuen Wohnung. Ich bin vor vier Wochen eingezogen und fühle mich richtig wohl. Das ist so, wie ich es immer haben wollte! Seit über einem Jahr ist sie bei der DiFa und hat vorher in der WG im Haupthaus gelebt. Ihr stehen nun ein Wohn- und Schlafraum mit Küchenzeile und ein Badezimmer mit WC und Dusche zur Verfügung. Die Grundausstattung wird von der DiFa bereitgestellt, bei der Gestaltung haben die Jugendlichen jedoch freie Hand. Hier kann ich endlich meine Ruhe haben und ungestört Zeit mit meinem Freund verbringen, erklärt Chantal Müntefering. Beim Ausbau des Appartements hat sich der Verein Füreinander Solingen mit 5000 Euro für Materialkosten beteiligt. Die Schreinereien von Rupert Schmidt und Tim Köhnen beteiligten sich kostenlos an den Bauarbeiten. Insgesamt hat der Umbau sechs Wochen gedauert. Der Rest wird auch nach und nach noch verwandelt werden, zum Beispiel in einen Mehrzweckraum, erklärt Christian Melchers. Zurzeit ist er jedoch froh über das neue Appartement und die Möglichkeiten, die es bietet. coka | |||
| Solinger Tageblatt 09.05.2009 Proberaum schafft Selbstvertrauen |
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LEBEN HomeRun heißt eine Wohngruppe der Einrichtung DiFa, in der Jugendliche leben. Was ein neuer Proberaum für sie bedeutet. Von Miriam Wagner Ich gehe die Kellertreppe hinunter. Laute Musik schallt mir entgegen. Dann stehe ich mitten in der Probe der Homerunners, die den Song Rehab von Amy Winehouse spielen. HomeRun heißt eine Wohngruppe von Jugendlichen der Einrichtung DiFa Die Familie. | ||
| 4000 Euro spendete die Aktion Mensch für Umbau und Instrumente Ich erblicke drei Mädchen, die sich auf ihre Instrumente aber auch auf das Zusammenspiel konzentrieren. Unterstützt werden sie von Thomas Püttmann, stellvertretender Leiter der Wohngruppe HomeRun, und Jörn Quade, ihrem Musiklehrer. Die Band wurde im Februar gegründet, nachdem die Aktion Mensch den Ausbau eines Proberaumes ermöglicht hatte. Der Verein DiFa hilft jungen Menschen, die große Probleme in der Familie haben, und setzt sich für ihre Integration in die Gesellschaft ein etwa durch die Betreuung in der Wohngruppe HomeRun. Durch eine Spende von 4000 Euro konnten Musikinstrumente, eine DJ-Anlage sowie die Renovierung des Kellerraumes und ein Musiklehrer finanziert werden. Hausmeister Mark Kampmann richtete den Proberaum samt Schalldämmungen mit Unterstützung der Jugendlichen ein, in dem sich nun jeden Samstag vier bis sechs Bewohner zur Probe treffen. Mit diesem Projekt möchten wir besonders das Selbstvertrauen der Jugendlichen fördern, erzählt Musiklehrer Jörn Quade. Mit Erfolg: Im Gesicht von Kathleen Haase (18), verantwortlich für Gitarre und Gesang, zeichnet sich Freude und Stolz ab. Von Schüchternheit keine Spur. Zu Beginn des Projekts habe keiner der Jugendlichen musikalische Erfahrungen gehabt. Mittlerweile habe sich jedoch jeder auf ein Instrument spezialisiert. Vielleicht folgt ein Auftritt in der Rockcity No. 1 Sabrina Wallis (16) wohnt seit zwei Jahren im Homerun und ist von dem Projekt begeistert. Es macht einfach total viel Spaß, erzählt die Keyboarderin. Eine Aufnahme des eigenen Reggaesongs ist bereits in Planung. Die Proben gehen gut voran, so Jörn Quade. Das Projekt sei von Wert. Für zwei Stunden können die Jugendlichen ihren mit Problemen beladenen Alltag vergessen und einfach nur Spaß haben, erzählt Thomas Püttmann. Unsere Bewohner gehen im Vergleich zu anderen Jugendlichen auch viel weniger vor die Tür. Die Band sei ein Ansporn für Selbstvertrauen. Auch die siebzehnjährige Schlagzeugerin Vanessa Vasiljevic scheint im Proberaum ihren Spaß zu finden. Obwohl sie erst seit drei Monaten Schlagzeugunterricht nimmt, ist sie richtig gut. Den Wunsch von einem Auftritt in der Rockcity wollen sich die Homerunners in jedem Fall erfüllen. Die Spende der Aktion Mensch reicht in einem halben Jahr nicht mehr aus, um den Musiklehrer finanzieren zu können. Daher werden Sponsoren gesucht. Nadja Parusel oder Thomas Püttmann, P 32 05 87, homerun@verein-difa.de | |||
| Solinger Tageblatt 27.11.2008 AUSBAU DES TRAININGSRAUMS |
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Die Schreinereien Rupert Schmidt und Tim Köhnen halfen dem Verein Die Familie (DiFa) ehrenamtlich beim Ausbau eines Trainings-Appartements für Jugendliche in der Einrichtung an der Beethovenstraße. Foto: Beier | ||





